Porträt

 

 

Was ist die CPK?


Die Christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger e.V. ist ein regional arbeitender Pfadfinderbund im Allgäu, der sich aus vier Stämmen in Kaufbeuren, Kempten, Memmingen und Mindelheim zusammensetzt.


Gegenwärtig haben wir ungefähr 150 Mitglieder die zum Großteil zwischen 5 und 20 Jahren alt sind und in Gruppen mit sechs bis 15 Mitgliedern organisiert sind. Um möglichst allen Entwicklungsstadien zwischen Kindheit und Erwachsenenalter gerecht zu werden, werden die Gruppen in Altersstufen eingeteilt. Es wird zwischen der Wichtelstufe (5- bis 7-Jährige), der Wölflingsstufe (8- bis 11-Jährige), der Pfadfinderstufe (11- bis 16-Jährige) und der Roverstufe (16- bis 25-Jährige) unterschieden. Wir arbeiten in allen Altersstufen koedukativ.


Die CPK ist Mitglied im Bayerischen Jugendring und im Pfadfinderring Bayern e.V., einem losen Zusammenschluss von Pfadfinderbünden in Bayern. Jeder Stamm ist außerdem Mitglied im jeweiligen Stadt- bzw. Kreisjugendring.


Die CPK hat als gemeinnütziger, eingetragener Verein das Recht, für Spenden eine vom Finanzamt anerkannte Spendenquittung auszustellen.



Was will die CPK?


Mit unserer traditionellen Pfadfinderarbeit versuchen wir den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Alternative zum bestehenden, vielfach nur oberflächlichen und konsumorientierten Freizeitangebot unserer schnelllebigen Zeit zu bieten.


Mit der Hinführung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zum christlichen Glauben wollen wir ihnen ein positives Lebensbild vermitteln und sie zu aktiven Christen erziehen, die ihre Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten in Staat und Gesellschaft erkennen und wahrnehmen. Dies geschieht unter Wahrung absoluter parteipolitischer Neutralität und unabhängig von der Konfession unserer Mitglieder.


Hierbei hat sich die pfadfinderische Erziehungsmethode in den über einhundert Jahren ihres Bestehens nicht nur als interessante Freizeitgestaltung, sondern vielmehr als hervorragende Vorbereitung zur späteren Übernahme von Verantwortung in Familie, Beruf und Gesellschaft bewährt.


So waren es Pfadfinder, die sich jeweils kurz nach den Weltkriegen, als ihre Heimatländer noch in Schutt und Asche lagen, zu ihren großen Jamborees (Weltpfadfindertreffen) versammelten und so aktiv zur Völkerverständigung beitrugen. Zahlreiche führende Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Unterhaltung auf der ganzen Welt verbrachten ihre Kindheit genauso bei den Pfadfindern, wie aktuell 41 Millionen Kinder in 216 Ländern dieser Erde. Manager- und Teambuilding-Trainingskurse in denen, exakt nach pfadfinderischer Methode arbeitend, Manager unter Führung eines Scouts in „Sippen“ sich mit einfachster Ausrüstung in freier Wildbahn zurechtfinden und als Gruppe miteinander leben müssen, zeugen vom persönlichkeitsbildenden Wert dieser Erziehung.


Die vielfältigen Aktivitäten im Freien und das aktive Erleben der Natur wecken in den Kindern und Jugendlichen Neugier und Wertschätzung von Pflanzen und Tieren und schaffen so die Grundlage für einen verantwortungsbewusste Gesinnung im Umgang mit Umwelt und Leben auf unserem Planeten. Ganz nebenbei tun die Kinder und Jugendlichen dabei durch die frische Luft und die Freude an der Bewegung auch Gutes für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Das gemeinsame Erleben von Abenteuern, das Meistern von Herausforderungen und die Erfahrung, so, wie man ist, gebraucht zu werden und durch eigenes wie durch gemeinschaftliches Handeln etwas bewirken zu können, fördern Selbstvertrauen, Teamgeist, Kreativität und Ausdauer der Heranwachsenden.


Diese sozialen Kompetenzen stellen eine sinnvolle Ergänzung zum oft sehr leistungsorientierten und kollektiven Charakter der Schulbildung dar und sind wichtige, aber später schwer erlernbare Grundlage für eine zufriedenstellende – das scheint trotz materiellen Wohlstandes nicht immer gegeben zu sein – und selbstbestimmte Lebensgestaltung.



Wie wird die CPK geführt?


Die gesamte Jugendarbeit der Christlichen Pfadfinderschaft Kreuzträger e.V. wird ausschließlich ehrenamtlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleistet.


Alle in der CPK tätigen Gruppenführer durchlaufen zuvor eine intensive Ausbildung (der sogenannte Kornettkurs), bei der sie umfassende Kenntnisse über Pfadfindertechnik (Seilkunde, Zeltbau, Orientierung etc.), inhaltliche Arbeit, Pädagogik, Erste Hilfe, Rechtskunde und Rettungsschwimmen erhalten.

Alle Gruppenführer haben bei der Durchführung ihrer Arbeit weitgehend freie Hand. Sie sind ihrem Stammesführer für den Zustand und die Arbeit in ihrer Gruppe verantwortlich.


Die Sippenführer und Sippenführerinnen in der Pfadfinderstufe sind im Allgemeinen 16-18 Jahre alt, also kaum älter als ihre Sippenmitglieder. Dies entspricht dem Bedürfnis der Kinder nach Führung durch Gleichaltrige und hat sich hervorragend bewährt. In der Wichtel-, Wolfs- und Roverstufe sind die Gruppenführer im Durchschnitt 18-20 Jahre alt.


Alle Gruppenführer eines Stammes bilden den Stammesrat, in dem anstehende Fragen und Probleme besprochen werden. Er ist Arbeits-, Koordinations- und Führungsgremium des Stammes.


Die Stammesversammlung, also alle Mitglieder des Stammes mit Ausnahme der Wichtel und Wölflinge, wählt die Stammesführung sowie die Delegierten des Stammes für den Thing (Delegiertenversammlung). Der Thing ist das höchste beschlussfassende Organ in der CPK und wählt die Bundesführung. Nur er kann die Satzung ändern und legt so die grundsätzlichen Richtlinien für die Jugendarbeit der CPK fest.


Die Grundidee des Führens durch Gleichaltrige und der Charakter einer Jugendbewegung wird dadurch unterstrichen, dass Mitglieder mit Vollendung des 25. Lebensjahres ihr Stimmrecht verlieren und fortan nur im Rahmen einer (passiven) Fördermitgliedschaft die CPK unterstützen können.