Hinweis: Bilder können nur für angemeldete Benutzer angezeigt werden.

Singewettstreit

14. - 15. November

Auch dieses Jahr versammelten wir uns wieder im November, um das Fahrtenjahr gemeinsam mit unserem Singewettstreit enden zu lassen. Dazu trafen wir uns im Pfarrheim St. Hedwig in Kempten. Die Jury hatte es allerdings überhaupt nicht leicht, da das Niveau dieses Jahr sowohl in der Meutenwertung, als auch in der Sippenwertung sehr hoch lag und eine Gruppe besser, als die andere war. Nach dem langen Abend konnte sich dann die Meute Specht vom Stamm Wartburg die begehrte "Goldene Blockflöte" holen und der erste Platz in der Sippenwertung ging an die Sippe Fuchs aus dem Stamm Wotan. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und auch an alle anderen Gruppen für solch gelungene Auftritte! Es war ein wirklich gelungener Abend!
Traditionell gestalteten wir den Gottesdienst in der Gemeinde musikalisch mit und danach ging es auch schon wieder auf dem Heimweg.

Führerfahrt nach Montenegro

6. - 22. August

Nach vier Jahren war es endlich wieder soweit. Die Führerschaft der CPK ging auf Führerfahrt. Unser Ziel war dieses Jahr Montenegro. Ein Land, das so klein ist, dass es kaum auffällt und das man eigentlich auch so gut wie nicht kennt. Schon allein die Anreise mit dem Zug war ein Abenteuer für sich. Über Augsburg, Salzburg, Villach, Lubljana, Zagreb und Belgrad kamen wir nach fast zwei Tagen in Montenegro an. Als erstes ging es auf Starafahrten, d.h. dass wir uns in die Gruppen der Führer der jeweiligen Stämme aufgeteilt haben und auf Fahrt gingen. Die Wotan/Aragorn/Eulen-Gruppe war an der Küste unterwegs und bekam dort die volle Hitze ab. Die Merlins waren von Podgorica nach Kolasin und im Biogradska Gora Nationalpark unterwegs und die Wartburgs starteten gleich von Mojkovac aus in die Berge und liefen dann auch in den Biogradska Gora Nationalpark. Nach fünf Tagen trafen wir uns alle wieder im Eko-Katun Vranjak, einer Ansammlung von Berghütten für Wanderer, und das Wiedersehen war ein großes Hallo. Jeder wollte den anderen erzählen, was für coole Sachen sie auf ihrer Starafahrt erlebt hatten. Am nächsten Morgen startete unser gemeinsame Actionteil. Wir fuhren ca. 70km zu unserem Ausgangspunkt an der Tara. Das Programm für die nächsten beiden Tage: raften und viel Spaß miteinander haben. Mit den 3 Booten waren wir also auf der anfangs eher ruhigeren Tara unterwegs. Trinkwasser gabs genügen bei den zufließenden Quellen, zum Mittagessen gab's, wie so oft, Wassermelone und rechts und links von uns nur steile Felswände. Unsere Skipper waren auch für jeden Spaß zu haben und so sprangen wir von einigen Felsvorsprüngen oder hatten unseren Spaß bei einer Wasserschlacht vom allerfeinsten. Nachmittags erreichten wir unser Camp und waren alle erstmal ziemlich müde, aber zum Abendessen waren wir wieder fit. Es wurde gegrillt und nach der Verdauungspause, die wir absolut brauchten, da es so viel Leckeres (Fleisch und Gemüse) gab, veranstalteten wir ein kleines Fußballturnier gegen unsere Skipper. Den Abend ließen wir mit einigen Liedern am Feuer ausklingen. Am nächsten Morgen ging's wieder früh los, nach einem kräftigenden Frühstück, von dem wieder niemand mit leerem Magen aufstehen musste hieß es dann: alle wieder rein in die Neoprenanzüge & -schuhe und Schwimmwesten, Helme aufziehen und ab in die Boote. Unterwegs hielten wir an einem Wasserfall, liefen zu einer großen Höhle und sprangen in den Gumpen vom Wasserfall. Natürlich stand auch Klippenspringen wieder auf dem Programm. Die letzten 15km ging's nochmal so richtig zur Sache, eine Stromschnelle nach der anderen wartete auf uns und wir bekamen endlich das, worauf wir uns die ganze Zeit schon gefreut hatten. Am Zusammenfluss von Piva und Tara waren wir leider schon am Ende unserer Raftingtour, 90km hatten wir mit den Booten in der Schlucht bis zur bosnischen Grenze zurückgelegt. Unsere Rucksäcke waren auch schon da und so verräumten wir wieder alles und zogen wieder die Kluften an. Die Hälfte der Führerfahrt war an diesem Zeitpunkt schon vorbei und so teilten wir uns in die Hajkgruppen auf, um nochmal auf Fahrt zu gehen. Sechs Leute machten sich auf in den Nationalpark Durmitor, um den höchsten Berg Montenegros, den Bobotov Kuk (2523m ü. NN), zu besteigen. Die Kulturgruppe mit 12 Leuten machte sich auf den Weg Richtung Küste. Das berühmte orthodoxe Kloster Ostrog, das komplett in die Felswand gehauen ist, und die Bucht von Kotor waren ihr Ziel. Leider wurde der Woofing-Gruppe kurzfristig abgesagt. Eigentlich wollten sie einige Tage auf einem Bauernhof für Kost und Logis mithelfen, da das aber nun nicht mehr ging, fuhren sie auch in die Bucht von Kotor. Nach fünf Tagen auf Hajk trafen wir uns alle wieder in dem Küstenort Sutomore, um dort auf einer Ruine unseren gemeinsamen Abschlussabend zu feiern. Bevor uns am nächsten Tag wieder auf den Heimweg machten nahmen wir uns die Zeit für ein bisschen inhaltliche Arbeit. Wir spielten ein Planspiel, um die Handelswege einer Jeans besser zu verstehen, und weitere kleine Spiele, in dem es z.B. um Selbstreflexion oder Fremdeinschätzung ging. Und nach einer kurzen Badeaktion im Meer mussten wir auch schon zum Bahnhof. Über Nacht fuhren wir zurück nach Belgrad, wo wir den ganzen Tag Aufenthalt hatten und uns einen kleinen Stadtrundgang nicht nehmen ließen, bevor es wieder mit dem Nachtzug nach Lubljana ging. Von dort aus fuhren wir wieder über Villach und Augsburg zurück ins Allgäu. Und was ist Montengro jetzt für uns? Ein Land, das wir zwei Wochen lang kennenlernen durften und nun mit vielen schönen Erfahrungen und Erlebnissen verbinden. Wir waren in vielen Winkeln Montenegros und wissen jetzt auch wie weit Montenegro weg ist. Eine lange Zugreise nämlich. Ach, und das Land heißt nicht umsonst Montenegro. Das Land besteht fast ausschließlich aus Bergen und flache Stellen sind sehr rar, wenn man von den Gewässern absieht.

Bericht in der Zeitung
In der Mindelheimer Zeitung ist am 4.9.2015 auch ein kleiner Bericht unserer Führerfahrt mit Foto erschienen.

 

Sommerlager

1. - 5. August

Wenn die Sommerferien anfangen, heißt das für uns, dass auch die Pfadisommeraktion anfängt, welche dieses Jahr das Sommerlager mit dem Motto "Wickie und die starken Männer" war.
Wir waren wieder auf dem schönen Lagerplatz vom Mailager am Forggensee und hofften, ihn diesmal auch bei Sonnenschein kennenzulernen. Leider erfüllte sich der Wunsch noch nicht beim Aufbau, aber als das Lagerprogramm anfing strahlte die Sonne auf den Lagerplatz. Bei einer Spieleolympiade konnten wir uns so richtig austoben, bevor es zur gemeinsamen Badeaktion im Forggensee ging. Am nächsten Tag starteten wir mehrere Exkursionen ins nähere Umland. So waren einige von uns beim paddeln, die kleineren unter uns besuchten den Bauernhof des Lagerplatzbauers, einige wenige waren handwerklich beschäftigt und der Rest machte sich auf den Weg ins Walderlebniszentrum Ziegelwies und erkundigte den dortigen Berg- und Auwald. Besonders die interessante Führung durch den Bergwald öffnete uns die Augen für die dortige Natur und wir lernten und erlebten viele neue Sachen.
Am Nachmittag startete dann endlich der lang ersehnte Mottoteil. Wir schmissen uns alle in unsere Wikingerkostüme und konnten in einem Postenlauf die verschiedenen Wikingertugenden Kreativität, Navigation, Handwerklichkeit und Intelligenz unter Beweis stellen, was uns zu vollen Wikingern machte. Gut, dass wir nun alle Wikinger waren, denn am nächsten Morgen war Wickie verschwunden, den wir nun anhand von Kartenstücken wieder finden sollten. Gut, dass Halvar, Ilvie, der dicke Faxe und Urobe uns dabei halfen und Hinweise für die Kartenstücke vergeben konnten. Allerdings hat der schreckliche Sven unserer Suche nach Wickie immer wieder große Steine in den Weg gelegt. Aber letztendlich entdeckten wir Wickie auf dem Wasser und konnten ihn retten. Die Freude war so groß, dass wir alle gemeinsam ein Fest feierten. Es wurde köstlichst geschlemmt und wir sangen und tanzten noch bis tief in die Nacht hinein.
An unserem letzten Lagertag feierten traditionell unseren Lagergottesdienst bevor es an den Abbau und die Heimreise ging.
Und bis auf einen kleinen Regenschauer kurz vor dem Abschlussabend konnten wir durchgehend das gute Wetter genießen und all die verregneten Erinnerungen vom Mailager an diesen Lagerplatz waren vergessen.

 

Pfingstfahrten

26. - 30. Mai

Auch dieses Jahr waren unsere Gruppen wieder auf Pfingstfahrten unterwegs. Die Elche, Steinböcke und Raben machten sich gleich vom Lagerplatz des DPV-Lagers auf den Weg und liefen über verschiedene Routen Richtung Bamberg. Die Dachse, Füchse und Bären setzten sich in den Zug, wobei die Sippe Dachs zusammen mit der Sippe Fuchs ins Chiemgau und die Sippe Bär in die Oberpfalz nach Schwandorf fuhren.

Auch unsere Meuten ließen sich nicht lumpen und waren ebenfalls ein paar Tage auf Fahrt. Die Meute Waschbär erkundigte das Unterallgäu rund um Mindelheim und Stetten und die Spatzen waren im Oberen Donautal unterwegs.

DPV-Lager "Allerhand 2015"

22. - 26. Mai

Normalerweise sind auf unseren Lager so ca. 100 Leute. Aber dieses Jahr Pfingsten wurden wir auf das große Verbandslager des Deutschen Pfadfinder Verbands (DPV) eingeladen und machten uns auf den Weg nach Adelsdorf in Franken. 3500 Pfadfinder, Unterlager mit 600 Leuten, komplett neue Dimensionen für uns. Alte Bekannte und viele, viele neue Gesichter. Dabei bekommt man auch mal einen Einblick in andere Bünde Deutschlands. Bis aus dem hohen Norden sind sie nach Adelsdorf gekommen, um dort ein Pfadfinderdorf aus Schwarzzelten zu errichten. Wir lernten andere Gruppen kennen, konnten uns beim Geländespiel austoben, nahmen an Workshops und dem Singewettstreit teil und freuten uns auf den Jahrmarkt. Leider fiel dieser wortwörtlich ins Wasser. Abends lauschten wir dem einen oder anderen unbekannten Lied und saßen gemütlich in einer der vielen Jurtenburgen, lernten die Traditionen anderer Bünde kennen oder versammelten uns mit dem kompletten Lager, um uns in den Bann des Feuers ziehen zu lassen. „Allerhand 2015“ bereicherte unsere Herzen mit vielen neuen Eindrücken, an die wir uns bestimmt noch lange erinnern werden.

Mailager

1. - 3. Mai am Forggensee