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Silvesterlauf

Traditionell fand auch dieses Jahr in Kempten wieder der Silvesterlauf an der Iller statt. Unter den über 1000 Läufern mischte sich auch ein kleines Team Kluftträger. Gleich sechs CPKler gingen hochmotiviert und topfit nach tagelangem Schneefall auf die 10km lange Strecke. Alle kamen alle in einem Abstand von ca. 10 Minuten wieder heil im Ziel an ließen sich die essbaren Medaillen schmecken. Für uns sind sie alle Sieger!

Stammeslager Merlin

10. - 12. Oktober

Freitagmittag gleich nach Hause und dann ab auf's Lager: Eine Jurte, zwei Kohten und ein Fahnenmast verwandelten die Wiese vor unserem Bundesheim alsbald in unseren Lagerplatz. Am Abend feierten wir unser Zusammentreffen mit einigen Liedern, bevor wir müde in unsere Schlafsäcke krochen.

Am Samstag ging es los mit einem Waldspiel, in dem man einem alten Handwerker seine Fähigkeiten zurückgeben musste. Erst nachdem das Werkzeug und die Bauzeichnung erspielt wurden, konnten die Maurer, Schreiner und Maler loslegen, um anhand der geschaffenen Arbeiten dem alten Handwerker wieder zu seinem Glück zu verhelfen. Als Belohnung gab es für die fleißigen Männer vom Fach (wie es sich gehört) eine gescheide Brotzeit! Am Nachmittag konnten sich unsere Wölflinge und Pfadfinder an Rollenspiel, Häkeln, Butterherstellung und Isomatten-Bau beweisen. Am Abend haben wir gemeinsam vier Sprünge von der Wölflings- in die Pfadfinderstufe gefeiert, zusammen Tschai getrunken und Lieder gesungen.

Nach einer Bibelarbeit mit anschließender, kurzer Theatervorstellung der jeweiligen Gruppen fand unser Stammeslager am nächsten Mittag sein Ende, ehe wir unseren Weg in's bequeme Zuhause antraten.

CPK beim Lauterburglauf erfolgreich

3. - 6. Oktober

Bei traumhaftem Wetter sind wir vom PBW wieder zu Deutschlands ältestem Pfadfinderwettkampf, dem Lauterburglauf, eingeladen worden. Das beste daran: Wir waren auch wieder richtig erfolgreich dabei!

Alle unsere teilnehmenden Gruppen (sechs an der Zahl, verteilt auf zwei Wertungen) kamen auf der Strecke in und um Coburg (Franken) unter die besten Fünf. Besonders hervorzuheben sind dennoch zwei Leistungen: Die Raben von den Merlins sind in der Jungpfadfinderwertung mit klarem Vorsprung auf Platz 1 gelandet und holen somit seit längerer Zeit einmal wieder den Speer ins Allgäu! Außerdem haben die Elche den über 20 Jahre alten Rekord im Kohtenaufbau mit einer Zeit von 3:02 Minuten um über 30 Sekunden unterboten. Somit hat sich einmal mehr gezeigt, dass sich unsere Jugendarbeit in den Gruppen vor dem nationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Neugierig auf mehr Infos und den Überblick über die Ergebnisse? Hier geht's auf die Internetseite des PBW!

Stammeslager Wartburg

19. - 21. September

Vom Aufbau oder: Was, wenn das Wasserfass sich selbständig macht?

Dieses Wartburg Stammeslager war kein ganz gewöhnliches Lager! Zum einen waren die Aragorns als Gäste dabei und zum anderen hatten wir diesmal einen traumhaften Lagerplatz. Hoch über dem Tal mit wunderschöner Abendstimmung erhoben sich unsere Kohten, unsere Küchen-/ Materialkonstuktion und unser Großzelt und bald auch unser Fahnenmast in den roten Abendhimmel.
Als soweit alles aufgebaut und geschafft war konnten wir dank dem beständigen Wetter unseren Bunten Abend zum Thema „Evolution & Steinzeit“ draußen verbringen. Mit lustigen Theaterstücken und kleinen Spielen mit „Freiwilligen“ Teilnehmern verbrachten vor allem die Zuschauer einen kurzweiligen und lustigen Abend bevor es dann zur Abendandacht und in die warmen Schlafsäcke ging.

Von Steinzeitmenschen und Kannibalen

Am nächsten Morgen bevölkern auf einmal richtige Urzeitmenschen und Kannibalen die Gegend. Das alte Volk das einmal in großer Zahl hier lebte wurde von einem Kannibalenstamm stark geschwächt. Drei weitere Urzeitstämme versuchten nun die Gunst des alten Stammes zu erlangen um auch an diesem wunderschönen Ort siedeln zu dürfen. Schnell saßen alle im Kerker, die die Macht der Kannibalen zu unterschätzen wagten und sich in Sicherheit wogen. Doch jeder Stamm der gerissen genug war den Kannibalen zu entgehen durfte spannende Aufgaben beim Steinmetz, dem Jäger, dem Häuptling, der Kräuterfrau und anderen wichtigen Personen des alten Stammes lösen um deren Gunst zu erlangen.

Als die Stämme ihr Können in ausreichendem Maße bewiesen hatten und nun auch das Recht hatten an diesem wunderschönen Platz zu siedeln ging es am Nachmittag mit spannenden Steinzeit Handwerkshöfen weiter.

Wer lang genug an seinem Werk arbeitete, konnte später eine Steinzeitaxt, selbst hergestellten Steinzeitleim/-teer, einen Lederbeutel oder ein selbst geknüpftes Armband mit Nachhause bringen. Wer selbst nach dem Mittagessen noch ein nicht zu überhörendes Grummeln im Magen verspürte, konnte auch Steinzeitbrei -und Suppe oder Stockbrot zubereiten.

Am Abend fand dann noch eine Sprüngefeier statt, die an keinem viel schöneren Ort als weit oben über dem Tal hätte stattfinden können. Im Anschluss fand noch ein gemütlicher Singeabend am Feuer statt.

Nachts regnete es, als ob der „Novembermann“ auf Besuch gekommen wäre (jeder der in dieser Nacht Nachtwache hatte kann ein Lied davon singen).

Hilfeee... die Eltern kommen!
Am nächsten Morgen, pünktlich zum Besuchstag der Eltern verzogen sich dann aber zumindest die Regenwolken.

Zusammen mit den Eltern wurde gespielt, das Lager besichtigt und ein Gottesdienst zum Thema „Danken“ vorbereitet und im Anschluss zusammen gefeiert. Wir hoffen, dass es allen Eltern genauso viel Spaß gemacht hat wie ihren Kindern auch mal auf einem richtigen Pfadilager, in einer stinkigen Zeltkonstruktion zu sitzen :-) Jetzt wisst ihr, wie der Lageralltag so aussieht!

Bericht in der Mindelheimer Zeitung

10. September

Wir haben uns einmal mehr an die Öffentlichkeit gewagt und prompt Unterstützung von der Mindelheimer Zeitung erhalten. Am Mittwoch, 10. September ist ein Bild mit kurzem Text zu unserem Sommerlager im Lokalteil veröffentlicht worden. Weiter so, Mindelheim!

Lagerfläche in Kempten gesucht

Zur Lagerung unseres Materials des Stammes Wartburg aus Kempten suchen wir baldmöglichst einen Ersatz!

Gesucht wird eine Fläche von mindestens 80 qm zur Lagerung von unserem Zelt-, Koch- und Bastelmaterial sowie Werkzeug. Idealerweise liegt die Fläche im Großraum Kempten und ist gut mit einem Anhänger anzufahren. Leider können wir die marktüblichen Preise für Lagerflächen nur schwer bezahlen, eine Spendenquittung können wir als eingetragener Verein jederzeit ausstellen.

Falls Du eine Idee oder einen Hinweis hast oder gar eine solche Fläche besitzt würden sich die Wartburgs aus Kempten (siehe Reiter "Stämme") über eine Nachricht oder einen Anruf freuen!

Allzeit Bereit! Echte Pfadfinderei erleben!

Sommerlager
30.07. - 13.08.2014
Oberstein im Westallgäu

In den Hauptrollen: Ein Eulenlaufsieger, drei Horste, selbst gebackenes Brot und der Iron-Pfadi!

Aber erstmal ganz langsam: Zu Beginn der Sommerferien legten unsere Sippen zunächst auf eigene Faust los, um sich gruppenweise ihren eigenen Weg zum wunderschön versteckten Lagerplatz „auf der Sonnenterrasse des Allgäus“ zu bahnen. Und so gab es beim Zusammentreffen auf einer Bergwiese in der Nähe von Scheidegg auch schon einiges auszutauschen, noch bevor das Lager eigentlich losging. Trotz der vier, per se ruhigen Fahrtentage, wurde mit jedem Tag auch das Kribbeln wegen des anstehenden Eulenlaufs größer… Was kommt dieses Mal dran? Haben wir uns richtig vorbereitet? Dieses Kribbeln soll an jenem Abend seinen Höhepunkt erreichen, spätestens als bekannt wird, dass es für die ersten Gruppen schon sehr früh am Morgen losgehen würde. Schnell den Grizzly für die Nacht aufgebaut und dann jede Minute nutzen, um sich für den anstrengenden nächsten Tag zu erholen.

Eulenlauf 2014: Nur die Harten kommen in den Garten!

Die Eulen haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt um einen anspruchsvollen, fairen und abwechslungsreichen Lauf aus dem Hut zu zaubern. Es erwarten die Sippen Posten in klassischer Pfadfindertechnik (Feuer, Zeltbau, Orientierung, Erste Hilfe, Seilkunde) aber auch in unerwarteten Bereichen, wie Knigge, Kimspiele, Reparatur von Alltagsgegenständen, Allgemeinbildung und eine praktische Ausgestaltung von Naturkunde. Zusammen mit einem Fußmarsch nach Karte, der Umwege kaum verzeiht, ist es einmal mehr ein gewohnt anspruchsvoller Lauf für unsere Gruppen. Umso höher ist es zu bewerten, dass alle Gruppen angetreten sind und Ihr Bestes beim Lauf geben. Dennoch entscheiden die teilnehmenden Eulen am Abend anhand eines Punktesystems über eine Platzierung der Sippen. So kommen die Eulen spät am Abend zur Preisverleihung in den vollgestopften Grizzly und verkünden das Ergebnis:

1. Sippe Bär, Wartburg
2. Sippe Elch, Wartburg
3. Sippe Dachs, Aragorn

Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Sippen, speziell an die Bären, die nun schon zum vierten Mal in Folge alle anderen Gruppen auf die Plätze verweisen konnten! Sie haben sich am Abend noch auf ihre Art mit einem auf Pfingstfahrt umgedichteten Lied bedankt. Nächstes Jahr gibt es wieder für alle die Chance, den Eulenlaufwimpel in die eigene Sippe zu holen.

Eulenlauf schön und gut, aber was ist eigentlich mit dem Lager?

Nach den Fahrten und diesem konfrontativen Lagereinstand war es höchste Zeit für etwas mehr Gemeinschaft gerade über den Gruppenverband hinaus. Ein Ziel, das durch nichts als einen gemeinsamen Aufbau besser erreicht werden könnte. So taten sich kleine, neu gemischte Gruppen zusammen, um jeweils ihren Beitrag zum Lagerbild und zu seiner Infrastruktur zu leisten: Waschanlagen, Lagerlatrine, Küchenzelt, „Brotbackautomat“, Kühlschrank, Fahnenmast und Feuerholz. Als wäre das nicht schon genug, teilten sich die Gruppen in drei „Horste“, also größere Gruppenzusammenschlüsse auf, die sich jeweils ein kleines „Sublager“ errichteten. Auch hier zeigten die neu ernannten „Schwarzen Adler“, „Kraniche“ und „Andorianer“ viel handwerkliches Geschick beim Bauen von Türmen, Toren, Sitzkreisen, Rucksackständern, Hochkohten und Geschirrständern.

Ja, steht das Lager jetzt endlich?

Obwohl das Lager damit soweit fertig aufgebaut war, gab es zur Eröffnung des Lagers noch eine Neuheit: Die Nachtwachen waren zusätzlich zum Aufpassen auf das Lager auch für die Herstellung eines Teiles der Nahrungsmittel zuständig. Das ganze Lager über wurde in den nächtlichen Schichten Brot (auf drei verschiedene Arten), Butter, Obazda, Joghurt und kleine Kekskugeln für den darauffolgenden Tag hergestellt. Von den Resultaten konnten sich alle beim Frühstück am Morgen überzeugen. Dass die selbst gemachten Sachen zuerst weg waren, spricht für sich.

Nun gut, Lager eröffnet und nachts ist einiges los… Aber tagsüber?

Da natürlich auch! Nach dem Aufbau gönnten wir uns einen Tag Pause um uns und unsere Sachen zu waschen und, falls nötig, zu flicken. Auch für einige Spiele, Gespräche und Entdeckungsaktionen war genügend Zeit. Der Abend wurde der kurzweiligste des Lagers, weil wir auf höchst unterhaltsame Weise auf der Suche nach dem Paar des Lagers waren, das am besten zusammenpasst.

Sachen bauen und Herzblatt-Show sind ja ganz nett. Wo bleibt da die Action?

Schon war Donnerstag und es war Zeit, wieder mal alles aus uns herauszuholen, beim großen Fahnenklau-Spiel. Wie es sich gehört, war es voll von Aufs und Abs für jeden Horst, aber nachdem bis zum Schluss keiner eindeutig die Nase vorn hatte, wurde das Ergebnis zum Schluss im nicht weniger aufregenden Entscheidungsfight entschieden (die „Kraniche“ hatten hier den längsten Atem). Am Nachmittag beschäftigten wir uns in kleinen Diskussionsrunden mit jeweils zwei zu wählenden gesellschaftlichen Themen. Darunter waren „Ernährung“, „Gerechtigkeit & Demokratie“, „Zeitmanagment & Mobilität“ und „Müll & Recycling“. Zu später Stunde machten sich die Pfadfinder dann nochmal auf in den dunklen Wald, der plötzlich voll war mit schrägen Gestalten und Überraschungen. Für einige eine Grenzerfahrung auf seine ganz spezielle Art. Nachdem sich zu noch späterer Stunde aber alle Geister und Biester wieder zu altbekannten Gesichtern verwandelten, war die Welt wieder in Ordnung und der Schlafsack, wie die Nächte vorher, der wohlverdiente Ruheplatz.

Jetzt braucht das Lager neuen Wind, oder: Juhuuu, Wichtel und Wolfis kommen!!!

Um die Wolfis gleich mit dem Lager vertraut zu machen, gab der Meutenführer einen kleinen Lagerrundgang für die kleinen, ehe sie sich bei einer äußerst abwechslungsreichen Spiele-Olympiade mit den Pfadis vertraut machen konnten. Am Nachmittag noch gemeinsam Holz machen, ehe sich alle auf eine musikalische Weltreise durch unseren Trödler begaben.

Die Pfadis sagen: Wir müssen dringend mal raus aus dem Lager!

Gesagt, getan und die Wolfis machen mit: eine Wanderung über die schönen Voralpen hin zum Pfänder mit seiner bekannten wie bewundernswerten Greifvogel-Schau. Beeindruckend, faszinierend und mit dieser Kulisse besser als jeder Kinofilm (aber ebenso einfach zu kurz…). Für den Abend bereiteten kleine Gruppen abwechslungsreiche Einlagen vor, von Theater bis Akrobatik war für jeden was dabei.

Bei diesem ganzen Spaß, wo bleibt denn da der Ernst?

Naja, Ernst kam keiner, dafür einige andere schlaue Leute, die sich mit Pfadfinder- und Handwerkstechniken gut auskennen. So wurde am Sonntag das Lager zu einer Bildungseinrichtung aller erster Sahne: Zunächst frischten wir unsere Pfadfindertechniken altersspezifisch selbst auf, danach ließen wir Experten an die Pfadis und Wolfis ran: Köppeln, Weidenkörbe flechten, Balken aus Rundholz schlagen, Grundlagen der Jagd erfahren, Gitarre spielen, Werkzeuge schleifen, Naturpflanzen und ihre Verwendung kennenlernen. Noch Fragen?

Ich will auch Dönerverkäufer werden!

Manche fragten sich wohl schon, ob das Lager denn nie aufhört? Schließlich gab es ein Lager dieser Dauer und ohne Wechsel in ein anderes Mottothema schon seit vielen Jahren nicht mehr. Naja, bald. Aber vorher schufen wir uns ein Dienstleistungsschlaraffenland und ließen es uns darin gut gehen: Wraps, Döner, Käsefondue, Pfannkuchen, Schokospieße, gebrannte Mandeln konnte sich nur leisten, wer vorher auch Geld dafür verdiente. Zum Beispiel im Sportwettkampf, als Masseur oder als Koch einer der Speisen. Unser selbst geschaffener kleiner Markt hatte auch einen Bestseller: Den Döner von Andoria. Nach weniger als anderthalb Stunden war er ausverkauft!

Was ist schon der Ironman? Wir sind Iron-Pfadi!

Das große Lagerfinale fing am Vorabend an: Ein großer Wettstreit unter den Horsten begann mit kleinen Duellen in bestimmten Disziplinen. Wer macht das schnellste Feuer? Wer baut am schnellsten die Kröte? Wer bemalt sein Horstmitglied am schönsten? Wer kann am besten Tiergeräusche nachahmen? Je besser sich der Horst hier in Position brachte, umso größer waren die Chancen am nächsten Tag bei den Abschlusswettkämpfen die besten Vorrausetzungen zu haben. Die Zeltgemeinschaften gaben dann auch alles, im A-Rahmen-Lauf, beim Ultimate Frisbee und im Twinfight, aber gewinnen konnte nur einer: Das waren äußerst knapp die Kraniche, nur 10 Punkte vor den punktgleichen „Schwarzen Adlern“ und „Andorianern“. Nach diesen Duellen war auf jeden Fall klar, dass sich alle den Titel des „Iron-Pfadi“ verdient hatten. Das war ein Grund, zusammen ein großes Abschlussfest zu feiern! Und so bereiteten wir vor… und bereiteten vor… und bereiteten vor, bis schließlich das sechsgängige Menü im großen Sitzrund um das große Abschlussfeuer serviert werden konnte! Nach dem Abschlussmahl schwangen wir alle gemeinsam das Tanzbein und lernten zu später Stunde sogar noch neue Tänze kennen. Jeder konnte solange feiern, bis die Tanzbeine oder der Magen nicht mehr konnten…

Was? Schon vorbei?

Noch nicht ganz: Ein gemeinsamer Abschlussgottesdienst im Großzelt, ein Abbau im Regen und noch ein Abschlussbild, als der Himmel gerade gnädig mit uns ist! Das war’s, zwei Wochen Abenteuer für über 90 Teilnehmer! Wir sehen uns bald wieder, spätestens zum Singewettstreit im November mit dem besten, was unsere Kehlen zu bieten haben!

 

Mailager

02. - 04. Mai

Obwohl die Wettervorhersage nicht besonders war, ließen wir uns den Spaß davon nicht verderben und trafen uns zu Beginn des ersten Maiwochenendes bei Kammlach zu einem unserer jährlichen Höhepunkte auf Bundesebene, dem Mailager. Schon nach wenigen Stunden sollten wir von unserem Fahnenmast herausgefordert werden: Er war so groß, dass er es in Sachen Höhe sicher mit dem einen oder anderen Maibaum der umliegenden Dörfer hätte aufnehmen können. So ist es nicht verwunderlich, dass wir nach einem über zweistündigen, missglückten Aufbauversuch und wegen der hereinbrechenden Dunkelheit erkannten, dass dieser Mast für unser Lager weder geeignet noch verantwortbar ist und entschieden uns, eine kleinere Variante davon erst am Tag darauf aufzustellen. Uns blieb für diesen Abend nur noch das Beste aus ihm zu machen und sammelten uns im großen Versammlungszelt zum Abendessen und anschließenden Singen.


Neuer Tag, neues Glück: Nach Aufstehen, Frühsport und Frühstück begann der erste Programmteil zu dem Thema, das sich durch das Wochenende ziehen sollte: Kommunikation. So wählten sich die Wölflinge und Pfadfinder aus insgesamt zwölf unterschiedlichen Handwerkshöfen zwei aus und besuchten diese nacheinander. Egal ob Rauchzeichen, Gebärdensprache, Gedichte, Rap, Morsen… jeder lernte eine andere, spezielle Art der Kommunikation kennen. Nachdem parallel dazu auch der Fahnenmast seinen Weg in die Senkrechte fand, konnten wir das Lager gegen Mittag offiziell eröffnen. Am Nachmittag ging es dann über Stock und Stein beim Geländespiel, ehe man sich in kleinen Diskussionsrunden Gedanken auch zu moralischen Aspekten von Kommunikation machte. Schließlich am Abend für viele der größte Moment: Die Versprechensfeier. Neun Späherernennungen, vier Kornett-, acht Führer- und zwei Kreuzpfadfinderversprechen und dazu zahlreiche Neuigkeiten aus den Stämmen, von den Eulen und nicht zuletzt von der Kreuzpfadfinderrunde.

Am Sonntag widmeten wir uns in einer kurzen Bibelarbeit mit anschließendem Wortgottesdienst dem Thema Nächstenliebe und dankten dem Herrn für den guten Verlauf des Lagers, bevor wir uns an den Abbau machten. Noch schnell eine Müllkette, ein Abschlussfoto und den Abschlusskreis und schon fand das Mailager 2014 sein Ende. Alles in Allem ein gelungener Start in die Sommersaison!

Knoten binden und Wege finden

30. April

Rechtzeitig vor unserem Mailager ist unter diesem Namen in der Mindelheimer Zeitung ein großer Artikel zu unserer Jugendarbeit im Stamm Merlin erschienen (Ausgabe vom 30.04.). Herzlichen Dank an die Redaktion für die gute Zusammenarbeit! Ihr wollt den Artikel lesen? Hier geht's auf die Seite der Augsburger Allgemeinen...

2. Späherausbildung

29. - 30. März

Treffpunkt Samstagmittag am Madlenerhaus und schon ging es los: Feuer üben und Jurte aufbauen! Danach wurde gemeinsam gegessen und es fand ein Singeabend statt, der leider wegen der Zeitumstellung etwas kürzer ausfallen musste. Am Sonntag ging es noch vor dem Frühstück mit Frühsport und Ausrüstungskontrolle los, nach dem Müsli folgten die Blöcke Werkzeug, Seiltechnik (inklusive Autoabschleppen mit Flaschenzug) und Orientierung. Nach dem Mittagessen endete die Ausbildung mit einem Block Feuer bei sommerlichem Wetter!

5. Ausbildungswochenende

21. - 23. März

Zum Abschluss des Kornettkurses 2013/14 haben sich alle Kornetts, Gruppenführer, Stammesführer und Kreuzpfadfinder in Bühl am Alpsee getroffen. Ebenfalls dabei waren die vier Ausgebildeten ("Knappen"), die im vergangenen halben Jahr an der Ausbildung zum Gruppenführer teilgenommen haben. Zu dessen Abschluss durften sie in der praktischen Prüfung am Samstag zeigen, was sie gelernt hatten. Am Abend wurden sie mit einem kulinarischen Ausflug in die Schweiz in die Führerschaft der CPK aufgenommen. Am Sonntag blickten die Teilnehmer nach vorne, tauschten sich in verschiedenen inhaltlichen Workshops aus und machten sich alsbald wieder auf den Rückweg nach Kaufbeuren, Kempten, Memmingen und Mindelheim. Schön war's!

1. Späherausbildung

22. - 23. Februar

Noch bevor die Fahrtensaison so richtig losgeht, ging es auch für unsere Späherkandidaten auf die erste Ausbildung. Zuerst fühlten die Ausbilder den Kandidaten in einem Einleitungsspiel auf den Zahn: die teilweise vorhandenen Lücken machten die Notwendigkeit der Ausbildung sehr deutlich. Sogleich folgten, verteilt auf Samstag und Sonntag, Ausbildungsblöcke in fünf wichtigen Bereichen der Pfadfindertechnik, ehe am Sonntag alle müde ihre Heimfahrt antraten.

4. Ausbildungswochenende

21. - 23. Februar

Als vierte und damit vorletzte Ausbildungseinheit hat der Kornettkurs am Wochenende Station im winterlichen Kleinwalsertal gemacht.

Stammeshüttenwochenende Wartburg

14. - 16. Februar

Die Wartburgs suchten sich für ihre Winteraktion das Valtentinstags-Wochenende aus... eine gute Gelegenheit, gleich zu Beginn für eine gesellige Atmosphäre zu sorgen. Eine gefährliche Mischung vergangener Waldspiele, ein christlicher Aktivteil und eine Versprechensfeier bei "etwas" böigem Wind verwandelten den Alpseehof mit Umland in eine Hochburg guter Laune. Diese hielt mit Sicherheit noch lange über den Abschlusskreis am Sonntag hinaus an.

Sippenhüttenwochenende Wotan

8. - 10. Februar

Die Sippen des Stammes Wotan machten sich ebenfalls früh in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Wochenende auf zur Hütte Hagspiel bei Oberstaufen. Neben verschiedenen Basteleien, christlicher Arbeit und jeder Menge Action stand die Pfadfinderprobe im Mittelpunkt. Gleich sieben aus unserem Kreis haben gezeigt, was sie können und sodann bei einer Versprechensfeier mit idyllischer Bergkulisse ihr Gelöbnis abgelegt.

Stammeshüttenwochenende Merlin

18. - 20. Januar

Beim Hüttenwochenende des Stammes Merlin gab es auch dieses Jahr wieder ordentlich Action! Neben den Spielen "Hans dein Bart ist nass" und Tischklettern freitags, folgte am Samstag eine Pfadfinderprobe, unter anderem mit Feuermachen und Knotenkunde. Am Abend durften die Pröblinge bei der Versprechensfeier ihr Pfadfinderversprechen ablegen. Ein Fahnenklauspiel am Rande des Waldes im idyllisch-nebligen Fuchstal sonntags rundeten das rundum gelungene Wochenende ab.

3. Ausbildungswochenende

3. - 5. Januar

Noch am Ende der Weihnachtsferien ging es für unsere Knappen schon wieder zur Sache: Das dritte Ausbildungswochenende war schon an der Reihe. Aber bei den milden Temperaturen und dazu der bequemen Almhütte in Fuchstal vergingen sogar die anstrengendsten Blöcke wie im Flug! Sogar das gemeinsame Abseilen am Sonntag meisterten unsere Knappen mit Bravour! Gut gemacht!